Elektromotorischer Propellerantrieb

Dr. techn. Wiss. Prof. Alexander Rubinraut

Die Erfindung ist eine Erweiterung von der Dr. techn. Wiss. Alexander Rubinraut vorgeschlagenes Schiffsantriebsystem mit zwei gegenläufige Schrauben und betrifft einen elektromotorischen Propellerantrieb.

Elektromotorischer Propellerantrieb für ein Schiff oder dergleichen mit  zwei gegenläufig drehenden Propellern, die auf  jeweils einer Antriebswelle gelagert sind, wobei die Antriebswellen koaxialineinander greifend angeordnet sind, wo ein innerer Rotor (1) des Antriebs auf der inneren Antriebswelle (4) angeordnet ist und auf der äußeren Antriebswelle (9) ein äußerer Rotor (5) sitzt, wobei der äußere  Rotor (5) den inneren Rotor (1) topfförmig mit einer Nabe (8) umgreift und an der Innennabe mit der Wicklung des Induktors (6) versehen ist, während der innere Rotor (1) die Wicklung des Ankers (2) aufweist.

https://google.com/patents/DE102006049817B4?cl=de

Erfindungsgemäß ist bei einem elektromotorischen Propellerantrieb für ein Schiff oder dergleichen mit zwei gegenläufig drehenden Propellern, die auf jeweils einer Antriebswelle gelagert sind, wobei die Antriebswellen koaxial ineinander greifend angeordnet sind, vorgesehen, dass ein innerer Rotor des Antriebs auf der inneren Antriebswelle angeordnet ist und auf der äußeren Antriebswelle ein äußerer Rotor sitzt, wobei der äußere Rotor den inneren Rotor topfförmig mit einer Nabe umgreift und die Innennabe mit der Wicklung des Induktors versehen ist, während der innere Rotor die Wicklung des Ankers aufweist.

Der Antrieb erhält so eine kompakte Form. Diese wird noch verstärkt, wenn der äußere und innere Rotor von einem gemeinsamen Gehäuse umgeben sind, wobei sich die Stützlager der Antriebswellen jeweils außerhalb des Gehäuses befinden.

Eine optimale Lagerung der Antriebswellen wird erreicht, indem auf der den Propellern gegenüberliegenden Seite die äußere Antriebswelle mit der Verbindung zum äußeren Rotor endet, während die innere Antriebswelle aus der äußeren Antriebswelle heraus durch den mit der inneren Antriebswelle verbundenen inneren Rotor hindurch bis zu einem Stützlager geführt ist. Die äußere Antriebswelle ist auf mindestens zwei Stützlagern angeordnet, vorzugsweise beabstandet zueinander. Eines dieser Stützlager ist gleichzeitig Stützlager für die innere Antriebswelle.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass die Schleifringe oder Schleifkontakte für die Wicklung des äußeren Rotors auf der äußeren Antriebswelle angeordnet sind und die Schleifringe oder Schleifkontakte für die Wicklung des inneren Rotors auf der inneren Antriebswelle. Dabei sollten die Schleifringe oder Schleifkontakte jeweils zwischen einem Stützlager und einer Gehäusewand des Gehäuses für die Rotoren angeordnet sein.

Neben der Kompaktheit zeichnet sich die Konstruktion des Propellerantriebs auch durch hohe Wartungsfreundlichkeit aus.

Der Propellerantrieb soll anhand der Zeichnungen erläutert werden. Es zeigen: 1.Die Rotoranordnung auf den Antriebswellen und 2. die Antriebsanordnung in einem Schiff.

Auf der den Propellern gegenüberliegenden Seite die äußere Antriebswelle (9) mit der Verbindung zum äußeren Rotor (5) endet, während die innere Antriebswelle  (4) aus der äußeren Antriebswelle (9) heraus durch den mit der inneren Antriebswelle (4) verbundenen inneren Rotor (1) hindurch bis zu einem Stützlager (10) geführt  ist.

Elektromotorischer Antrieb dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Antriebswelle (9 ) in mindestens zwei Stützlagern (11, 14) geführt ist, vorzugsweise beabstandet zueinander angeordnet; dabei ein Stützlager (14) gleichzeitig Stützlager für die innere Antriebswelle (4) ist.

Elektromotorischer Antrieb dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifringe oder Schleifkontakte (17) für die Wicklung des äußeren Rotors (5) auf der äußeren Antriebswelle (9) angeordnet sind und die Schleifringe oder Schleifkontakte (16) für die Wicklung des inneren Rotors (1) auf der inneren Antriebswelle (4) angeordnet sind.

Daran der äußere und innere Rotor (1,5) von einem gemeinsamen Gehäuse (15) umgeben sind, wo bei sich die Stützlager (10, 11, 19) außerhalb des Gehäuses (15) befinden.

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